Multivisionsveranstaltung REdUSE für Schüler der Beruflichen Oberschule und der Berufsschule 2

REDUCE + REUSE + RECYCLE = Nachhaltigkeit …

… im Umgang mit nachwachsenden und nicht nachwachsenden Rohstoffen. So lautet, auf eine einfache Formel gebracht, der Lösungsansatz für die Ressourcenfrage der Multivision e.V., eines bundesweit tätigen gemeinnützigen Vereins mit Sitz in Hamburg, der sich die Förderung der politischen und gesellschaftlichen Aufklärung und Bildung zum Ziel gesetzt hat und Schulveranstaltungen zu gesellschaftlich relevanten Themen, wie Umweltschutz, Umweltbildung, Demokratie und Menschenrechte konzipiert und organisiert. Das Projekt REdUSE wurde zusammen mit OXFAM Deutschland und der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen verfasst und von der Unesco im Rahmen ihres Weltaktionsprogramms „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ zertifiziert.

%TWISTY{showlink=“Mehr …“ hidelink=“Schließen“}% Unter Berücksichtigung diverser ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte präsentierten die beiden sehr fach- und sachkundigen Moderatoren Björn Wiele (Hamburg) und Anton Frisch (Graz) das Thema Rohstoff(über)nutzung modular aufgebaut, äußerst anschaulich und pädagogisch wertvoll, sowohl im Dialog mit den Schülern in Frage- und Diskussionsrunden als auch in der Vorführung von Filmen, dem Aufzeigen von Grafiken und weiterem visuellem Material auf Großleinwand in der Aula unserer Schule.

Sichtlich beeindruckt lauschten die 560 Schüler beider Schulen, gleichmäßig auf drei Gruppen verteilt, den Präsentationen aus je drei identischen Veranstaltungsteilen à 90 Minuten. Vor und nach der Vorführung des Hauptfilms mit Fokus auf der folgenschweren Übernutzung von Ressourcen gaben einige der Schüler durch Fragen und Meinungsäußerungen zu den Punkten Verfügbarkeit, Wirtschaftswachstum und Lebensstil in unserer modernen Wohlstands- und Informationsgesellschaft interessante Denkanstöße. Diese untermauerten und erweiterten die Moderatoren beispielsweise durch die ihren zur Konsumgesellschaft („Dein Kassenbon ist ein Stimmzettel. Jedes verdammte Mal. Alles Liebe, dein Kapitalismus“) oder durch ihren Wachstumshamster-Kurzfilm mit dem Fazit: „Es gibt kein unbegrenztes Wachstum in einer begrenzten Welt.“ Alternativen erkennen und wahrnehmen, sich seiner Gewohnheiten bewusst werden und zunächst einmal Bereiche finden, in denen man Freude daran hat, etwas zu verändern,dazu appellierte Anton Frisch am Ende seiner Präsentation mit der Aufforderung „Seid’s kreativ und macht’s was draus!“%ENDTWISTY%