Was hat die Biologie denn mit der Mathematik zu schaffen? Interessierte Lehrer und Schüler sind hierzu herzlich am 18. Februar 2016 ab 14:00 Uhr im Raum E16 eingeladen.
%TWISTY{showlink=“Mehr …“ hidelink=“Schließen“}%Schon vor mehr als 300 Jahren – genau genommen mit Newton – setzte sich die Erkenntnis durch, dass die Mathematik die Sprache der Physik ist. Mit ihrer Hilfe ließen sich physikalische Sachverhalte nicht nur beschreiben sondern sogar gewinnen.
In den letzten Jahrzehnten wird immer klarer, dass es auch zur Analyse biologischer oder chemischer Zusammenhänge mathematischer und physikalischer Methoden bedarf und eine engere Verzahnung der Fachgebiete mehr als geboten ist.
Schon vor 100 Jahren gab es erste Versuche durch den Chemiker Lotka und den Mathematiker Volterra, die Schwankungen bestimmter Fischpopulationen im Mittelmeer mathematisch zu beschreiben und zu analysieren. Diese Ideen wurden im Laufe der letzten Jahrzehnte immer weiterentwickelt und haben seit einigen Jahren an den Universitäten einen regelrechten Boom in Forschung und Lehre der Fachgebiete Biomathematik bzw. Biophysik ausgelöst.
In dem vorliegenden Vortrag wandeln wir auf den Spuren der beiden Pioniere Lotka und Volterra und entwickeln an Hand biologisch motivierter Beispiele, Methoden der mathematischen Beschreibung und Modellierung komplexer Systeme im Allgemeinen. Damit liefert der Vortrag auch einen Ausblick auf Teile der Mathematik und Technologie der 13. Klasse Technik.%ENDTWISTY%

