Die Inntalhalle war berstend voll, als fast 700 Abiturienten und Abiturientinnen der 12. und 13. Klassen der FOS und BOS Rosenheim ihren Abschluss feierten. Flanierend über einen roten Teppich und vorbei an großen Oskar-Figuren am Empfang fühlten sie sich von Anbeginn als das, was sie waren: Die Stars eines Gala-Abends, ganz nach dem Motto _Bayern goes Hollywood_, der von einer kreativen SMV eigens für sie inszeniert worden war.
%TWISTY{showlink=“Mehr …“ hidelink=“Schließen“}%Vor der offiziellen Feier fand noch ein Gottesdienst unter dem Motto _Wir puzzeln uns das Leben!_ statt. Am Programm standen Ansprachen und ein Anspiel zum Thema Lebensplanung. An der Orgel brillierte Dorothea Schwammberger, der Chor setzte sich auch hier aus Lehrern und Schülern zusammen.%BR% Eine wahrlich Oskarreife Premiere war dann die Abschlussfeier der FOS und BOS Rosenheim gleich in mehrerer Hinsicht. Einmal erwarteten die Besucher in der Inntalhalle, neben einer Dekoration, die an die Oskarverleihung in Hollywood angelehnt war, feierlich gedeckte Tische, an denen vor Beginn des offiziellen Teils der Veranstaltung ein Abendessen gereicht wurde, sodass die Abiturienten gemeinsam mit ihren Begleitern und Lehrern dinieren konnten. Ein Zeichen für Gemeinschaftssinn, das dann auch die Vorsitzende des Elternbeirates Dagmar Schmid in Ihrer Eröffnungsrede aufgriff, nachdem sie als Beste Nebendarstellerin von den Schülern der SMV auf die Bühne geleitet wurde. Sie empfand die Schule als eine Institution, die den Schülern stets vermittle, für sie da zu sein. Gemeinsam gelange man dort zum Erfolg und jeder an der Schule trage dazu bei, dass so viele junge Menschen ihr Abitur bestanden hätten.%BR% Als Bester Kosten-Träger betrat dann die stellvertretende Landesrätin Andrea Rosner die Bühne und war der Meinung, dass an der FOS und BOS Rosenheim die Gelder gut aufgehoben seien. Denn ihres Erachtens würden dort junge Leute in die Arbeitswelt oder weiterbildende Institutionen entlassen, die gleich oder nach ihrem Studium zum wirtschaftlichen Erfolg des Landes wesentlich beitragen würden.%BR% _Tolles Abitur, aber nichts dahinter_ fragte Dr. Hunger gleich darauf als Beste Regie und Auftakt seiner Festrede ironisch nach, und zitierte damit eine kürzlich erschienene Titel-Überschrift aus einer Zeitschrift. Der Autor habe die wachsende Zahl von Abiturschnitten, die bundesweit Bestnoten ausweisen würden, beklagt. Seine Antwort auf die rhetorische Frage war dann ein klares Nein! So spielten hier viele Faktoren mit hinein, wie die stetig steigende Zahl der Prüfungsteilnehmer: Vor zehn Jahren lag die Zahl der Absolventen an der FOS und BOS bei 420, in diesem Jahr haben fast 700 erfolgreich an unserem Abitur teilgenommen. Zudem gäbe es in Bayern traditionell ein Zentralabitur auf hohem Niveau, was den Abschluss überdies aufwerte, weshalb dieser nicht zuletzt deshalb ohne Einschränkung ein Grund zum Feiern sei.%IMAGEGALLERY{size=“medium“ include=“20140711-Abschlussfeier*“}%%ENDTWISTY%

